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Bundeskanzler Schröder fordert eine Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen China. Bei seinem Besuch in Peking machte er klar, dass er die wirtschaftlichen Beziehungen zu China verbessern möchte. Chinas Wirtschaft boomt zur Zeit - im Gegensatz zum Rest der Welt. Viele deutsche Unternehmen investieren in China. Elf Regierungs- und Wirtschaftsabkommen wurden unterzeichnet. Gerhard Schröder prüft den Verkauf von Teilen einer demontierten Plutonium-Anlage aus Hessen nach China. Der Umfang des Geschäftes betrage etwa 50 Millionen Euro. Viele Länder sind aber nach wie vor der Ansicht, dass zunächst die Menschenrechte in China verbessert werden müssten. Amnesty International fordert Bundeskanzler Schröder auf, deutlich darauf hinzuweisen, „dass der chinesische Staat die Menschenrechte weiterhin vielfach und schwerwiegend verletzt”.
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