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01.01.2003, 12:53 - Der Pianist

Kultur
Kinofilm: Der Pianist (Wladyslaw Szpilman) von Roman Polanski

Dieser Film von Roman Polanski beruht auf der Autobiografie "Das wunderbare Überleben" von Wladyslaw Szpilman (1911 - 2000).Wladyslaw Szpilman, ein begnadeter jüdischer Pianist, spielt im Warschauer Rundfunk Musik von Chopin, als das Rundfunkgebäude von Bomben der Deutschen zerstört wird. Er und seine Familie müssen sich nach der Besetzung Polens immer mehr Menschen verachtenden Verordnungen unterwerfen. Jeder Jude muss eine weiße Armbinde mit einem blauen Davidstern tragen, darf weder in die Parks der Stadt gehen, noch in Cafés, und darf sich nicht auf öffentliche Bänke mehr setzen.
Im November 1940 werden mehr als 350000 Juden in ein neu errichtetes Ghetto in Warschau eingesperrt, so auch Szpilman und seine Familie. Es sterben täglich Hunderte Menschen. Tausende werden jeden Tag in Viehwagons gequetscht und in Konzentrationslager gebracht. Szpilman verliert seine Familie. Er schafft es aus dem Ghetto zu entkommen und ist nur noch auf der Flucht vor Juden denunziereden Polen, Haus durchsuchenden Soldaten und in einer Szene vor einem ins Haus schießenden Panzer. Hungernd, in der ewigen Angst entdeckt zu werden, lebt er zunächst in leeren Wohnungen, dann in Ruinen. Er führt einen aussichtslosen Überlebenskampf.


Dieser Film ist erschütternd.

Polanski hat einen sehr guten Film gemacht.
Jeder sollte diesen Film angucken, der trotz seiner Grausamkeit nur einen Teil dessen darstellen kann, wie furchtbar es war.


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