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Im Gazastreifen haben israelische Soldaten drei palästinensische Jugendliche erschossen - Militante Palästinenser antworten mit Granaten Am Samstag-Nachmittag haben israelische Soldaten drei palästinensische Jugendliche erschossen, die Fußball spielten und, so die Schilderung eines Augenzeugens, hinter ihrem Ball hergerannt sein sollen, als sie erschossen wurden. Von israelischer Seite ließ man verlauten, es seien Warnschüsse abgegeben worden und die Jugendlichen hätten sich in eine Sperrzone begeben. Militante Palästinenser schossen wenig später mehrere Granaten auf eine jüdische Siedlung ab. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.
Seit Anfang Februar gilt in der Region eine Waffenruhe. Trotzdem starben seitdem fünf Israelis und 13 Palästinenser. Ist der erneute Zwischenfall jetzt das Ende der Waffenruhe?
Ein Hamas-Anführer sprach zunächst davon, man könne die Tat nicht ungesühnt lassen, revidierte aber später seine Aussage, als ihm offenbar bewusst geworden war, was für Folgen ein erneuter Ausbruch der Agressionen zwischen Israel und den militanten palästinensischen Organisationen nach sich ziehen könnte. Deren offizielle Position ist zur Zeit, dass über eine Wiederaufnahme des palästinensisch-islamischen Dschihads gegen Israel beraten wird.
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