|
Ein Werk schreibt Geschichte- "Kleider machen Leute" im Kurzpotrrät Zwar bin ich nicht eine atemberaubender Novellen-Fan, doch Zeit sollte doch immer mal sein, sich ein Artikel einer Geschichte aus dem jahre 1866 durch zu lesen.
Zwar mag die Novelle des Autors schon einige Jahre alt sein, doch immer wieder begeisterten die Werke Kellers Leser und Leserinnen.
Gottfried Keller möchte mit seinem Werk „Kleider machen Leute“ Gefühle zum Ausdruck bringen, doch dazu sollte man zuerst etwas von seinen Lebensabschnitten in Erfahrung bringen. Alle drei Freundinnen Kellers lehnten ihn ab, ob es der Mangel an Geld oder an seine kurzen Beine gelegen hat. Gottfried Keller gelang dann ein Durchbruch mit seinen Gedichten nachdem er Maler war und sich politisch zu betätigen als Demokrat. Worte des Erfolgsautoren: Ich habe nun einmal großen Drang zum Dichten; warum sollte ich nicht probieren, was an der Sache ist?
Wahre Wort, die nicht bescheiden sein sollen nein wahre Worte bedeuten, die auch mit den realistischen Dingen zusammenhängen und übereinstimmen.
Keller war und ist ein Realist, der das Verständnis der menschlichen Existenz mit Humor nahm und nimmt.
Mit dem Werk „Kleider machen Leute“ im Jahre 1866 schreibt er Geschichte. Nicht wörtlich genommen, dass er Geschichte schreibt, doch ein solches Werk muss und wird mit Respekt genommen.
So entstand die Novelle „Kleider machen Leute“, doch als Sammelband von „Die Leute von Syldwyla“.
Der Autor bringt so zum Ausdruck, das früher und heute alle Leute Sensationsgierig waren und sind, und wenn nun eine solche Sensation vor einen steht, so wie im Sammelband, dann vergisst man die Realität.
Keller teilt indirekt den Lesern mit, dass die Leute von Goldach umgangssprachlich gesagt, „dumm“ sind. Goldach ist der Ort, wo sich die Geschehnisse ereignen.
Er versteht den Unterschied von wahrem Leben und dessen Träumen, wie man es aus seinen Lebensereignissen entnehmen kann.
Man sollte noch ergänzen, dass Keller die Goldacher mit Humor bloß dargestellt.
Doch warum sind diese „dumm“, sensationsgierig aber auch wiederum wohlhabend?
In der Novelle wird erzählt, wie ein Schneider, ohne Absicht, zum Grafen wird und hoch anerkannt wird. Immer wieder möchte dieser fliehen, doch erfolglos.
Ob es an Melchor Böhmis Klugheit oder an Nettchens Schönheit liegt, der Skandal ist auf dem besten Wege zu den Goldachern, doch wie reagieren diese darauf?
Und was passiert danach, nach dem Skandal, der ihnen noch unbekannt ist?
Doch eins ist sicher: Nettchens Liebe zu den falschen Grafen, und die Liebe des falschen Grafen zu Nettchen; beide müssen noch lernen, sich nicht in dem anderen zu sehen und sich als Menschen zu lieben, nicht in dessen Rolle.
Ich bin davon überzeugt: Gottfried Keller schreibt mit seiner Novelle doch Geschichte, und das wörtlich gemeint.
Ein eigener Artikel, der als Hausaufgabe im Deutschuntericht diente. :)
|