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Da Beweise fehlen wird der Marokkaner Abdelghani Mzoudi in Hamburg freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm Mitgliedschaft in einer teroristischen Vereinigung und Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen vor. Nach Ansicht des Richters kann es nicht bewiesen werden, dass der Marokkaner in die Anschläge des 11. Septembers 2001 verwickelt gewesen ist. Er sagte, dass nicht die Unschuld des Verdächtigten bewiesen sei und dass dieser nur freigesprochen wurde, "weil die Beweismittel für eine Verurteilung nicht ausgereicht haben". Der Innensenator Hamburgs, Dirk Nockemann (Partei Rechtsstaatlicher Offensive), möchte den Marokkaner, der nun sein Studium in Hamburg fortsetzen will, ausweisen. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei kritisierte das Urteil des Oberlandesgerichtes und sagte, dass alle Polizisten, die sich Tag und Nacht bemühten, Menschen vor Terroristen zu schützen, dieses Urteil nur schwer nachvollziehen könnten.
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