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„PISA-2003-Ergebnisse sind Ansporn für unsere Schulpolitik der mutigen Veränderungen“ Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig wertet die Ergebnisse der internationalen PISA-2003-Studie als Ansporn für den eingeschlagenen Weg der Hamburger Schulpolitik:
„<i>Es kann uns noch nicht befriedigen, wenn deutsche Schülerinnen und Schüler in so wichtigen Bereichen wie Leseverständnis, Mathematik oder Naturwissenschaften im Durchschnitt der OECD-Länder liegen. Deshalb ist der Kurs mutiger Veränderungen richtig, den wir in Hamburg schon mit einer Reihe von Maßnahmen eingeschlagen haben:
<ul><li>Wir haben neue Bildungspläne eingeführt, die sich in den Kernfächern an internationalen Standards orientieren.</li>
<li>Wir haben die zentralen Elemente in allen Abschlussprüfungen etabliert, die von der Hauptschule bis zum Gymnasium in diesem Schuljahr erstmals dafür sorgen, dass transparente, stadtweit vergleichbare und angemessenere Abschlüsse erreicht werden, mit einheitlichen Korrektur- und Bewertungsrichtlinien. </li>
<li>Wir brauchen in Hamburg nur noch acht Jahre bis zum Abitur, was die Hochschulabsolventen schneller in Studium oder Arbeitsleben bringt. </li>
<li>Wir machen in diesem Schuljahr erstmals ganztägige Angebote an allen 67 Hamburger Gymnasien und schaffen zum nächsten Schuljahr weitere Ganztagsschulangebote.</li>
<li>Wir stärken die Vernetzung der Hauptschulen mit Ausbildungsbetrieben durch Ausweitung der Praxistage, die die Hauptschüler schon vor dem Abschluss in festen Kontakt mit der Berufswelt bringen.</li>
<li>Wir werden mit dem Projekt Selbstverantwortete Schule wesentlich größere Eigenverantwortung in der pädagogischen Gestaltung der Schule sowie in Personal- und Ressourcenfragen vor Ort etablieren und zeitgleich die Ergebnisse jährlich auf der Grundlage von Ziel- und Leistungsvereinbarungen überprüfen. </li>
<li>Wir werden mit einem neuen Konzept dafür sorgen, dass die Sprachförderung in Hamburg so früh wie möglich beginnt und das – anders als bisher – auch wirklich dort, wo sie notwendig ist.</li>
<li>Wir werden umgehend neue Konzepte zu den in PISA-2003 neu aufgeworfenen Fragen entwickeln: Zum Beispiel zur Nutzung des vorhandenen überdurchschnittlichen Potenzials der Schülerschaft zur Problemlösung für unterschiedliche Fächer oder zur Verbesserung des zur Zeit unterdurchschnittlichen Abschneidens von Migrantenkindern.</li></ul>
Mit den KMK-Beschlüssen zur Qualitätsentwicklung und Standardsicherung haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. Wir werden diesen Weg unbeirrt weiter verfolgen und ihn mit zusätzlichen Maßnahmen ergänzen, die auf den Erkenntnissen von PISA-2003 basieren. Eine Verbesserung im internationalen Vergleich wird so möglich sein – auch, wenn Sie nicht von einem Jahr auf das andere sofort sichtbar werden wird.
Wir müssen lernen, die Potenziale unserer Schüler stärker zu nutzen. Der Grundsatz ‚Fördern durch Fordern’, der für Leistungsschwache wie Leistungsstarke gelten muss, hat durch PISA-2003 in Deutschland ein neues Gesicht erhalten</i>“, so Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig.
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