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...Hamburger Schülerzeitungen können am Wettbewerb teilnehmen – Preise im Wert von insgesamt fast 50.000 Euro – Förderung und Unterstreichung der Bedeutung von Schülerzeitungen
Hinter Schülerzeitungen stecken meist nicht nur kluge Köpfe sondern auch eine Menge Arbeit. Arbeit, die sich lohnen kann: Beim Schülerzeitungs-Wettbewerb des Bundespräsidenten könnt ihr viele Preise und Druckgutscheine abstauben! Zum zweiten Mal schreiben die Junge Presse Hamburg e.V., die Bildungsbehörde und die SchülerInnenkammer diesen Wettbewerb für Hamburg aus.
Ein wichtiges Sprachrohr der Schüler
Der Wettbewerb wird veranstaltet, um die Leistung und Bedeutung der Schülerzeitungen und ihrer Redaktionen zu würdigen. Und die Anerkennung kommt nicht von irgendjemand. Der Erste Mann im Staat, Bundespräsident Horst Köhler, hat die Schirmherrschaft für den bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb 2005 übernommen.
Auch die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) hat die Vorteile von Schülerzeitungen hervorgehoben. Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Doris Ahnen: " Schülerzeitung ist ein wichtiges Sprachrohr der Schülerinnen und Schüler und ein Element demokratischer Schulkultur". Es gelte "die altersgerechte Interessenwahrnehmung und verantwortungsvolle Beteiligung der Mitschüler und Mitschülerinnen am Schulleben“ zu bewerten.
Schule sucht Schülerzeitung Am Anfang steht meistens der zündende Gedanke, die brickelnde Idee. Zunächst fehlt das Medium, um Wissenswertes über Lehrer, das Klima und den Alltag in der Schule und Informationen für Schüler bekannt zu geben. Denn dies sind Themen, derer es sich anzunehmen lohnt.
Sollte jede obskure, interessante und lustige Geschichte, die die Zusammenhänge der Schule wiedergibt, an das Schwarze Brett geschrieben werden oder an jeden weiter erzählt werden, der sich dafür interessieren könnte? Es gibt viele Kommunikationsmöglichkeiten in der Schule. Doch alle Erwägungen laufen meist darauf hinaus: Die Schule braucht dringend eine Schülerzeitung. Die Schüler, die an ihrer Schule etwas bewegen oder einfach nur anstoßen wollen, ergreifen häufig die Initiative zur Gründung einer Schülerzeitung.
Eine Schülerzeitung eignet sich besonders gut, um die Meinungsvielfalt der Schule wiederzugeben. Es können Pro und Contra diskutiert werden. Und egal, wie die Meinung des Direktors oder der Lehrer zu einem Thema ausfällt, es herrscht Meinungsfreiheit. Daneben macht das Arbeiten im Team Spaß. Für jeden gibt es die passende Aufgabe in der Redaktion. Der eine macht Fotos, der andere kümmert sich um das Layout und ein weiterer Schülerzeitung-Redakteur geht den neusten Gerüchen und Gerüchten an der Schule auf den Grund.
Weitere Unterstützungen Mit dem Schülerzeitungswettbewerb sollen Schülerinnen und Schüler in ihrer Arbeit, die nicht immer ganz leicht ist, bekräftigt werden. Weitere Unterstützung kommt deshalb auch direkt von der Hamburger Behörde für Bildung und Sport. Für die Neugründung einer Schülerzeitung vergibt eine Vergabekommission, bestehend aus Vertretern der Bildungsbehörde, der Jungen Presse Hamburg und der SchülerInnenkammer, etwa zwei Mal im Jahr eine einmalige Starthilfe von bis zu 250 Euro. Eine große Hilfe für junge Zeitungs-Macher ist auch das 138 Seiten starke Schülerzeitungshandbuch der Jungen Presse Hamburg, das kostenlos bezogen werden kann.
Kurzer Rückblick Vor einem Jahr wurde der Schülerzeitungswettbewerb des Bundespräsidenten durch die Kultusministerkonferenz in enger Kooperation mit der Jugendpresse Deutschland ins Leben gerufen. Schon nach kurzer Zeit hatten 1500 Schülerzeitungen aus dem ganzen Bundesgebiet ihre Werke eingeschickt. Damit ist der Wettbewerb auf Anhieb zum größten seiner Art geworden.
In Hamburg wurden am 20. Februar 2004 die Gewinner auf Landesebene gekürt. Vor 150 geladenen Schülerzeitungs-Redakteuren wurden die Hamburger Preisträger durch den Bildungssenator geehrt, der darauf hinwies,
dass „die verantwortungsvolle Beteiligung von Schülerinnen und Schülern am Schulleben“ ein wesentliches Bewertungskriterium der Jury gewesen sei. Für den musikalischen Rahmen sorgte eine Band der Staatlichen Jugendmusikschule. Die Gewinner der ersten Plätze traten automatisch für den bundesweiten Wettbewerb an.
Der damalige Bundespräsident Johannes Rau lud die insgesamt 22 Sieger des bundesweiten Finales, in das 117 Schülerzeitungen gelangten, zu sich ins Schloss Bellevue. Dort wurden sie für ihr Engagement ausgezeichnet. Ulrich Wickert übernahm die Moderation der Preisverleihung. Die Redaktionen der Schülerzeitungen bekamen schon vor der Verleihung die Möglichkeit zwei Tage lang die Medien- und Kulturlandschaft der Hauptstadt kennen zu lernen.
Zahlreiche Preise Es gibt viele Gründe und Preise, am Schülerzeitungswettbewerb teilzunehmen. Etabliert eure Zeitung besser an der Schule, sicher euch die Anerkennung und Förderung des Schuldirektors, gewinnt mehr Redakteure. Mit einem Layoutprogramm könnt ihr noch professioneller und schöner arbeiten und vielleicht sogar mit dem ersten Preis eine ganze Ausgabe umsonst drucken!
Es gibt Preise im Wert von fast 50.000 Euro! Die ersten drei Plätze, die jeweils für eine der fünf Schulformen ausgeschrieben sind, werden ausgezeichnet: 1.Platz (500 Euro), 2.Platz (300 Euro) und 3. Platz (100 Euro). Pagasus Druck druckt die fünf besten Zeitungen kostenlos und vergibt weitere Sonderrabatte und Druck-Gutscheine. Das Software-Unternehmen Adobe vergibt zudem für alle Gewinner hochwertige Layout-Programme. Die Erstplatzierten gewinnen die professionelle Design-Umgebung „Crative Suites“, die zahlreiche Vollversionen enthält.
Wer es dann noch schafft im bundesweiten Wettbewerb einen Platz zu erreichen, hat Aussichten auf weitere Preise. Die Bundesjury vergibt für jede Schulkategorie Erste bis Dritte Preise, die im Jahr 2004 mit 1.500 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro dotiert waren. Zudem gibt es Sonderpreise. Für die beste Auseinandersetzung mit dem Thema "Sicherheit und Gesundheit in der Schule" vergibt der Bundesverband der Unfallkassen 1000 Euro. Die Firma Henkel prämiert die Schülerzeitung mit dem besten Erscheinungsbild als „unverwechselbare Marke“ mit 1500 Euro. Für diesen Sonderpreis sollten die zwei vorangegangenen Ausgaben ebenfalls miteingereicht werden.
Einfache Teilnahme Zur Teilnahme am Wettbewerb sind Schülerzeitungen aller Schulformen aufgerufen. Die Zeitung muss allerdings regelmäßig erscheinen. Jahrbücher oder spezielle Einzelausgaben für diesen Wettbewerb sind also nicht erlaubt. Online-Schülerzeitungen können leider nicht teilnehmen. Schickt einfach fünf Exemplare eurer Schülerzeitung, die aus dem Jahr 2004 stammen muss, an die unten angegebene Adresse der Bildungsbehörde.
Alle Einsendungen werden nach Schulform sortiert und bewertet: Grundschulen, Realschulen (Gesamtschulen), Gymnasien (Gesamtschulen), berufsbildende Schulen und Sonder- und Förderschulen. Weitere Schulformen werden einer der genannten zugeordnet. Eine Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Junge Presse Hamburg, der Behörde für Bildung und Sport, der SchülerInnenkammer Hamburg sowie einer großen Tageszeitung, wird bei der Bewertung der Schülerzeitungen nicht vorrangig auf journalistische oder gestalterische Perfektion achten. Besonders berücksichtigt werden folgende Kriterien:
- Darstellung des Schullebens: Die Schülerzeitung spiegelt Mitverantwortung und Mitgestaltung in der Schule wider
- Einbeziehung jugendrelevanter Themen im außerschulischen Bereich: Die Schülerzeitung nimmt am Geschehen in der Region, im Land und in der Welt Anteil
- Interessenvertretung: Die Schülerzeitung berücksichtigt die Interessen und Probleme der Schülerschaft angemessen
- zielgruppenorientierte Gestaltung in Inhalt, Erscheinungsbild, Sprache und Stil
- Argumentationsniveau, Originalität und Kreativität
- Strukturierung: übersichtliche Themenstruktur, Schwerpunktthemen
- Layout, grafische Gestaltung, Titelbild
Die Schülerzeitungen, die einen ersten Platz erreichen, werden für den bundesweiten Wettbewerb nominiert. Und die Gewinner des Bundesweiten Wettbewerbes werden nach Berlin eingeladen. Wir wünschen allen teilnehmenden Schülerzeitungen viel Erfolg. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch an mail@jphh.de wenden.
Einsendeschluss ist der 15. November 2004!
Einsendungen schickt ihr bitte an:
Andreas Kuschnereit
Behörde für Bildung und Sport
Hamburger Straße 31, 22083 Hamburg
Fon (040) 428 63 - 29 31
Fax (040) 428 63 - 30 34
Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.schuelerzeitung.de und www.jphh.de
Zur Starthilfe für Schülerzeitungen gibt es hier mehr Infos: Starthilfe
Das Schülerzeitungshandbuch gibt's hier zum downloaden: www.sz-handbuch.de Es kann auch bei der Jungen Presse Hamburg bestellt werden.
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