23.05.12 10:35

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25.11.2004 - Versetzung: Ungefährdet
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Die Ergebnisse der Pisa-Studie sind besser, als eine neue Nörgelorgie vermuten lässt - Eine gute Nachricht gefällig? Bitte sehr: Deutschlands 15-jährige Schüler schneiden in der neuen internationalen Pisa-Studie durchgängig besser (richtig gelesen: besser!) ab als in der ersten Untersuchung vor drei Jahren. Hat sich schon jemand darüber gefreut?

25.11.2004 - Wo Mutter mit zur Kita geht
Zeit
In den neuen britischen Kindergärten für sozial Schwache werden manchmal auch die Eltern mit betreut - Vor kurzem war Bernadette Duffy Gast in der Downing Street bei Gordon Brown, dem britischen Schatzkanzler. Auch beim Premierminister eine Hausnummer weiter war sie schon eingeladen – zum Gegenbesuch, nachdem sich Tony Blair ihren Arbeitsplatz angeschaut hat: das Thomas Coram Children’s Centre, einen Kindergarten im Norden Londons.

25.11.2004 - Spielend ein Genie
Zeit
Nach einer neuen OECD-Studie sind Deutschlands Kindergärten von internationalen Standards immer noch weit entfernt. Die Kleinen lernen zu wenig. Das soll sich ändern - Im Juni dieses Jahres bekam das Fröbel-Museum im thüringischen Bad Blankenberg kundigen Besuch. Zehn Tage lang war eine internationale Kommission der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Paris (OECD) durch deutsche Kindergärten, Elterninitiativen und Ministerien gezogen.

25.11.2004 - Blick aufs Humankapital
Zeit
Knapp zwei Wochen vor der offiziellen Veröffentlichung der neuen Pisa-Studie legen wirtschaftsnahe Forscher ein Ranking vor, das die Bildungspolitik der Bundesländer bewertet - Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Deutschland diskutiert schon über inoffizielle Ergebnisse der neuen Pisa-Studie, auch wenn diese erst am 7. Dezember veröffentlicht wird. Jetzt legen wirtschaftsnahe Forscher ein neuartiges Ranking vor, das die Bildungssysteme der Bundesländer vergleicht: den so genannten Bildungsmonitor.

22.11.2004 - BDI fordert umfassende Reform im Bildungswesen
Zeit
Als Konsequenz aus den erneut schlechten Pisa-Ergebnissen für deutsche Schulen hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein Förderprogramm für benachteiligte Schüler und mehr Lehrerfortbildung gefordert. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat als Konsequenz aus der neuen Pisa-Studie eine umfassende Reform des Bildungswesens gefordert.

12.11.2004 - Der lange Marsch zu den Gipfeln
Zeit
Wer weltweit an die Spitze will, muss sich zur Elite bekennen. Ein Plädoyer für mehr Exzellenz in Hochschulen und Forschung - Wer Leistung und Wettbewerb im Hochschulsystem fordert, kann heutzutage mit breiter Zustimmung rechnen. So sollen künftig Abiturienten um einen Studienplatz an den besten Hochschulen konkurrieren. Den einzelnen Universitäten werden bereits jetzt ihre Mittel nach Qualität zugewiesen. Auch Professoren sollen demnächst mehr nach ihren Leistungen bezahlt werden.

12.11.2004 - In der Hölle darf man Rache nehmen
Zeit
Die USA haben sich entschieden, Falludscha zu stürmen. Sie wollen die Demokratie herbeibomben. Aber erst die Gewalt hat Falludscha zu einer Hochburg der Extremisten gemacht - Rache ist ein Begriff, der gemeinhin in der Politik nicht ausgesprochen wird – er klingt zu sehr nach Barbarei. Lieber verwendet man blutleere Worte wie etwa »Befriedung«; unter diesem Begriff läuft in diesen Tagen die militärische Offensive der USA gegen die irakische Stadt Falludscha.

12.11.2004 - Iran - Das schleierhafte Land
Zeit
Jugendliche hören Musik aus Amerika, junge Frauen gehen zum Schönheitschirurgen – und die Wächter der Revolution sind korrupt. Unterwegs in Iran, wo jeder Schritt eine Erwartung dementiert - Die Nasen. Etwas stimmt nicht mit ihnen. Zu sehr ähneln sie einander: klein, gleichmäßig hübsch und charakterlos. Es gibt Nasen-Orte in Teheran, zum Beispiel um den Vanak-Platz, da hängen besonders viele Schilder von Ärzten: »Haut, Haare, Schönheit. Plastische Chirurgie«.

29.10.2004 - Ein Klassentreffen
Zeit
Sie waren die Klasse »11 eins« an der Carl von Ossietzky-Schule in Berlin-Pankow. 1989 begannen sie mit ihrem Abitur in der DDR und beendeten es im vereinigten Deutschland. Was ist aus den 22 Schülerinnen und Schülern geworden? Ein Wiedersehen nach 15 Jahren- Der erste Schultag, September 1989, meine Klasse ist zum Appell angetreten. Wir stehen ganz still. Die Tür zur Aula öffnet sich, Carsten Krenz, der Sohn von Egon Krenz, und ein paar Jungen aus der Klasse über mir marschieren ein.

29.10.2004 - Kampf um die Bildungshoheit
Zeit
Die Föderalismuskommission soll die Macht über Schulen und Hochschulen in Deutschland neu verteilen. Aber wie? Zehn Fragen – zehn Antworten - Vielleicht liegt es am sperrigen Namen, ganz sicher an der verzwickten Thematik. In Berlin ringen 32 Politiker um die Zukunft von Schulen und Universitäten in Deutschland – fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. Dabei könnte die »Kommission zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung«, die so genannte Föderalismuskommisssion

29.10.2004 - Die Mär vom Wasserstoff
Zeit
Staatschefs und Ökovisionäre schwärmen von der »Zukunftsenergie«. Doch physikalisch betrachtet ist die Wasserstoffwirtschaft reine Energieverschwendung - Kaum geht das Öl zur Neige, da winkt auch schon eine wunderbare Alternative: Wasserstoff. Das Element mit der chemischen Formel H2 ist das häufigste im Universum und auf der Erde in Form von Wasser (H2O) praktisch unbegrenzt vorhanden. Mit Wasserstoff kann man heizen oder Strom erzeugen und ihn vor allem ähnlich wie Benzin oder Diesel tanken.

07.10.2004 - Wir können auch anders
Zeit
Wie macht man es richtig? Drei Deutschtürken im Gespräch über Schule, Integration und Erfolg - DIE ZEIT: Kinder ausländischer Eltern schneiden in unseren Schulen meist miserabel ab. Das haben die Pisa-Studie gezeigt, ebenso Statistiken über Bildungsabschlüsse. Besonders gilt das für Jugendliche türkischer Herkunft. Was glauben Sie, woran liegt das?

04.10.2004 - Studier bei mir
Zeit
Im Auftrag der ZEIT haben Werbeagenturen drei Hochschulen ihrer Wahl ein neues Image verpasst – nur zum Spaß. Wenn sich Alexander Schill die Werbung deutscher Hochschulen anschaut, fühlt er sich an die biedere Käsereklame der fünfziger Jahre erinnert. »Damals lautete die Botschaft: Man kann Käse auf Brot essen«, sagt Schill, Kreativchef der Agentur Springer und Jacob. »Heute lautet die Botschaft: Man kann an der Uni etwas lernen.«

04.10.2004 - Die letzten Kinder
Zeit
Alle wollen weg – vier wollen hin. Weißwasser in Sachsen verliert jedes Jahr rund tausend Einwohner, aber diese vier 16-Jährigen – sie haben nur das eine Ziel. In einem halb leeren Plattenbau in Weißwasser-Süd haben sie kürzlich eine Wohngemeinschaft aufgemacht: Attila aus Dresden, sein Kumpel Franz, Erik aus Berlin und der wortkarge Duncan aus Holland. Sie träumen von einer Karriere als Eishockeyprofi bei den Lausitzer Füchsen, die in der Zweiten Bundesliga spielen. Dafür nehmen sie alles auf sich.

27.09.2004 - Springer-Blätter wieder mit alter Rechtschreibung
Zeit
Die Zeitungen des Axel Springer Verlages kehren im Oktober zur alten Rechtschreibung zurück. Unterdessen versucht das Präsidium der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) im Streit um die Rechtschreibreform zu schlichten. Bei der Rückkehr zur alten Rechtschreibung mache am 3. Oktober die "Bild am Sonntag" den Anfang

24.09.2004 - Der Krieg gegen Sex
Zeit
US-Präsident George W. Bush will Aids und Teenager-Schwangerschaften mit einer Enthaltsamkeitskampagne bekämpfen - Im Schulunterricht wird vor dem Gebrauch von Kondomen gewarnt - Aufklärerische Forscher durften nicht zur Welt-Aids-Konferenz

10.06.2004 - Allah an der Tafel
Zeit
Die 700.000 muslimischen Schüler in Deutschland sollen islamischen Religionsunterricht bekommen. Doch nur langsam kommen Schulversuche in Gang. Fast klingt es vertraut: „Pilger, Pilger, du musst wandern…“, singen zwölf Grundschüler, die im Halbkreis um ihren Lehrer sitzen. Die Melodie hat man noch von Kindergeburtstagen im Ohr.

09.06.2004 - „Ihr selbst seid verantwortlich!“
Zeit
Die grünennahe Heinrich-Böll-Stiftung hat Empfehlungen zum Schulsystem vorgelegt. Ein Interview mit Sybille Volkholz. die zeit: Nach vier Jahren Arbeit hat die Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung Empfehlungen vorgelegt, wie sich das deutsche Schulsystem verändern soll. Was ist der gemeinsame Nenner von 200 Seiten Reformvorschlägen?

09.05.2004 - Erst pauken, dann Party
Zeit
An Deutschlands Hochschulen bahnt sich eine Kulturrevolution an: Die Studenten werden jünger und lernen effizienter. Studieren wird zum bloßen Zwischenstopp auf dem Weg nach oben. Noch leistet sich Deutschland Studenten, die so alt sind wie fast nirgendwo sonst auf der Welt: Im Jahr 2002 lag das Durchschnittsalter hiesiger Universitätsabsolventen bei 28,9 Jahren

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